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Hier finden Sie die Übersicht mit detaillierten Informationen über die Kurse des NWSB für Männer und Frauen.
Unsere neue Weiterbildungsbroschüre mit allen Angeboten für 2012 ist auf der Geschäftsstelle erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden. Online-Anmeldungen sind möglich.
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Übersicht aller NWSB-Weiterbildungsangebote 2012 - Broschüre A5 (pdf, 0.5 MB)
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Nachfolgend finden Sie all unsere Kurse mit Anmeldemöglichkeit
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Kurs/Schnuppertag "Kampfesspiele eine andere Art der Gewaltprävention mit Jungs in der Schule (KS12)
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Ein Bildungs- und Schnuppertag für Männer und Frauen, v.a. LehrerInnen, Sport-/ TurnlehrerInnen, SchulsozialarbeiterInnen und Gewaltbeauftragte
Kämpfen ist eine gesunde Form, sich und den Partner zu spüren. Jungs wollen kämpfen, rangeln und raufen. Auch Männer und Frauen haben Spass am fairen, kraftvollen und dynamischen Körperkontakt. Diese Potentiale führen wir zusammen.
Sie lernen diese Methode der Gewaltprävention kennen und können nachvollziehen, wie es jemandem geht, der kämpft.
Dabei wird auch der theoretische Hintergrund der Kampfesspiele als gewaltpräventiver, geschlechtsspezifischer Ansatz erläutert.
Wesentliches Ziel ist ein positiver Umgang mit männlicher Kraft und Aggression zu finden.
Erlebbar wird auch der Unterschied von Kampf und Gewalt; von Fairness und Gemeinheit; von Miteinander und Gegeneinander.
Die de-eskalierende Wirkung von Kampfesspielen entwickelt sich u.a. aus dem Kontakt, den die SpielerInnen miteinander aufnehmen und aus der Wertschätzung, für faire und gewaltfreie Konfrontation, der sich die Beteiligten stellen.
Kampfesspiele sind keine Kampfspiele, kein Kampfsport, keine Selbstverteidigung und kein Abhärtungstraining.
Der Kurs bietet durch das Erleben von Arbeitsweise und Methodik viele Anregungen und Materialien für die eigene berufliche Praxis.
Kursleiter:
Josef Riederle, verheiratet, Vater eines Sohnes, dipl. Sozialpädagoge, Gendertrainer, Jungenarbeiter, Männerberater, Körpertherapeut, systemischer Familientherapeut (IFW), jahrelange Praxis in Kinder- und Jugendarbeit.
Gründer und Leiter des KRAFTPROTZ-Bildungsinstituts (www.kraftprotz.net).
Dieser Kurs wurde am erstmals Sa. 20.1.2007 in Zürich mit 26 begeisterten Teilnehmern durchgeführt. Letzte Durchführungen siehe unter "Bisherige Veranstaltungen". Letztmalige Durchführungen: Sa. 23.1.10 in Zürich (für Männer), erfolgreich durchgeführt mit 8 TN und am Do. 25.3.2010 in Zürich (für Frauen) mit 12 TN, sowie 15.1.2011 mit 11 TN.
- > Nächste Durchführung: Samstag, 17. März 2012 in Zürich (für Männer und Frauen zusammen), Fr. 220.- (inkl. 2 Bücher).
online-Anmeldung
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Bubenarbeit macht Schule
Grundkurs für Männer in geschlechtsbezogener Pädagogik mit Buben
(GKM12)
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Buben...
... gelten als laut, unruhig oder gar gewalttätig. Oft sind es Buben, die in gemischten Klassen stören. Buben machen Probleme, weil sie Probleme haben. Die Erwartungen, die an sie als heranwachsende Männer gestellt werden, überfordern sie. Die schulische Bubenarbeit als pädagogische Arbeit mit Buben und männlichen Jugendlichen erweitert die Wahrnehmungs- und Verhaltensmöglichkeiten der Schüler und der Lehrkräfte. Ziel dieser Arbeit ist die Bildung eines lebensfreudigeren und lebenstüchtigeren Selbstbildes an Stelle der herkömmlichen Männerstereotypen. Davon profitieren Buben, Mädchen und Lehrpersonen.
Dieser eintägige Kurs richtet sich ausschliesslich an (männliche) Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter von Kindergarten bis Mittelschule. Der Kurs verstärkt das Verständnis für die Situation der Buben und zeigt mögliche Lösungsansätze im Schulalltag auf. Der Kontakt unter Gleichgesinnten ermöglicht Vernetzung unter Männern.
Dieser Kurs wird regelmässig einmal jährlich angeboten. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Männer beschränkt. Er in Räumen und in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Aarau durchgeführt. Wenn Sie als Lehrer im Kanton Aargau oder Solothurn tätig sind und sich über die FH Nordwestschweiz anmelden, proftitieren Sie von einem ermässigten Kurspreis.
Kursinhalte:
- Interaktiver Einstieg
- Sozialisation der Buben
- Mein eigener Hintergrund
- Auffällige Buben: Ausgangslage Destillation Perspektive
- Grundsätze für die Arbeit mit Buben
- Instrumente zur Reflexion
- Ideen und Projekte
- Auswertung
Dieser Kurs wird nur einmal jährlich angeboten.
- > Nächste Durchführung 2012: 31. März 2012 in Aarau (Fr. 250.-).
online-Anmeldung
Bisherige Grundkurse für Männer siehe bisherige Veranstaltungen.
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"Buben - eine Herausforderung für Frauen im Schulbereich.
Hintergründe - Möglichkeiten - Grenzen"
Grundkurs für Frauen in geschlechtsbezogener Pädagogik mit Buben (GKF12)
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Sie arbeiten mit Schülern und Schülerinnen mit ganz unterschiedlichen Eigenheiten, Stärken und Schwächen. Obschon jede und jeder einzigartig ist, fallen Ihnen dabei Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten auf. Können Sie feststellen, dass es eher Buben sind, die Ihre Aufmerksamkeit suchen? Sind es seltener die Mädchen, die sich vor der Klasse besonders darstellen? Unter Umständen können für Sie als Frau die Buben ein Buch mit sieben Siegeln sein - Sie waren selbst ja nie ein Bub! Vielleicht sind Ihnen die Buben aber eher vertrauter. Vielleicht spielten Sie als Kind häufig in Bubengruppen?
Warum schreiben Buben nicht so schön? Weshalb können ihnen die meilenweit entfernten Sportstars, Computergame-Helden, HipHopper usw. mehr bedeuten als das gute Verhältnis zur Tischnachbarin? Und: Ärgert es Sie manchmal, wenn ein Bub dem Lehrerkollegen besser gehorcht als Ihnen?
Diesen und ähnlichen Fragen gehen Sie in diesem Grundkurs gemeinsam mit Fachpersonen der Bubenpädagogik nach. Der Kurs vermittelt einerseits Hinter-grundinformationen zu Buben, ihrer Entwicklung, ihren Lebensthemen und Bedürfnissen. Andererseits thematisiert er auch die besonderen Bedeutungen dieser Hintergründe für Frauen, die mit Buben pädagogische Arbeit leisten.
Dieser Kurs wird einmal jährlich angeboten. Geleitet wird er von zwei Teams in Co-Leitung von einem Mann und einer Frau.
Kursinhalte:
- Wie Buben heute aufwachsen
- Körperliche Aspekte in der Entwicklung von Buben
- Mein eigenes Männerbild (- Bedeutung für den Zugang zu Buben)
- Überkreuzthematik: als Frau mit Buben arbeiten
- Geschlechtergerechter Unterricht
Dieser Kurs wird nur einmal jährlich angeboten.
- > Nächste Durchführung 2012: Sa. 24. März 2012 in Zürich und Aarau (Fr. 250.-).
24.3.2011, Aarau/Zürich
online-Anmeldung
Wenn Sie als Lehrerin im Kanton Aargau oder Solothurn tätig sind und sich über die FH Nordwestschweiz anmelden, profitieren Sie von einem ermässigten Kurspreis.
Bisherige Grundkurse für Frauen siehe bisherige Veranstaltungen.
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"Mädchengewalt und Zickenterror?" - Kurs zu Mädchengewalt für Frauen (MäP12)
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In diesem Kurs gehen wir der Frage nach, warum die Gewaltbereitschaft von Mädchen und weiblichen Jugendlichen immer häufiger vorkommt und wie man als Lehrerin damit umgehen kann.
Die Bereitschaft von Mädchen, Gewalt in den Schulen auszuüben, ist leider in den letzten Jahren ständig zunehmend. Sei es verbale, aber auch körperliche Gewalt. Bis vor 10 Jahren wurde wahrgenommen, dass körperliche Gewalt in Schulen fast ausschliesslich von Buben und männlichen Jugendlichen ausgeht. Wo liegen die Ursachen der zunehmenden Gewaltbereitschaft von Mädchen und jungen Frauen?
Wo genau beginnt die Gewalt? Erst beim zuschlagen, oder schon früher? Wie kann ich als Lehrperson Mobbing und/oder körperlicher Gewalt vorbeugen? Wie gehe ich mit der Gewalt um, wenn sie in der Klasse stattfindet? Kann ich als Lehrerin Betroffene schützen?
- > Erstmalige Durchführung 2012: 5. Mai 2012 in Aarau (Fr. 220.-).
online-Anmeldung
Kursleitung:
Jeanne Allemann, Sozialpädagogin und Schulleiterin Institut Wen-Do Schweiz IWS, Vorstand NWSB
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"Marburger Konzentrations- bzw. Marburger Verhaltenstraining" (MKT12 & MVT12)
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Zwei 2-tägige Kurse für Frauen und Männer nach dessen Begründer dipl. Psych. Dieter Krowatschek
(Für Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende bzw. andere pädagogisch und therapeutisch Tätige aller Stufen)
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Viele (Schul-)Sozialarbeiterinnen und Lehrpersonen arbeiten bereits mit dem Marburger Konzentrationstraining. Speziell den Bedürfnissen von Jungs kommt das Verhaltenstraining entgegen.
Im Schulalltag rücken immer wieder Kinder ins Blickfeld, die sich nur schwer konzentrieren können, überaktiv sind und schon bei geringfügigen Anlässen aggressiv reagieren und Wutanfälle haben. Ihr Verhalten im Unterricht ist oft so problematisch, dass Lehrkräfte kaum damit umgehen können.
Die Marburger Trainings bieten hier eine im Alltag erprobte Hilfestellung. Sie bestehen aus praxisorientierten Trainingsmethoden, die sich für den Einsatz in der Schule, aber auch im therapeutischen Setting eignen.
Die Methoden werden mit Hilfe von praktischen Übungen, Videodemonstrationen und Diskussionen eingeübt und veranschaulicht.
Das Marburger Konzentrationstraining (MKT12) Ausbildung zum/zur Trainer/in mit Zertifikat
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Wegen des unerwarteten, plötzlichen Todesfalls des Kursleiters Dieter Krowatschek müssen wir leider das Marburger Konzentrationstraining 2011 absagen. Eine nächste Durchführung mit einer anderen Kursleitung aus dem Krowatschek-Team ist auf 30.5./31.5.2012 in Zürich geplant.
online-Anmeldung
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Das Marburger Konzentrationstraining (MKT) ist eine Kurzintervention von sechs Trainingseinheiten à 90 Minuten mit begleitender Elternarbeit. Es ist das in der Praxis am häufigsten durchgeführte ambulante Training, an dem in den letzen 25 Jahren zehntausende von Kindern teilgenommen haben. Es existiert in drei Varianten: 1. für Kindergarten und Eingangsstufe, 2. für Schulkinder, 3. für Jugendliche.
Es eignet sich im Besonderen für das Training von Kindern mit ADS und ADHS und verbessert vor allem ihr instabiles Leistungsverhalten in der Schule und hilft Eltern, in der Hausaufgabensituation besser zurecht zu kommen.
Die Trainingseinheiten können problemlos durchgeführt werden und bedürfen keiner grösseren Vorbereitung, da alle Materialien in den Trainingsmappen als Kopiervorlagen angeboten werden. Es kann beliebig oft wiederholt werden. Alle Evaluationen zeigen, dass es - neben allen Leistungsaspekten - vor allem Kindern sehr viel Spass macht, sie motiviert und ihr Selbstvertrauen stärkt.
In dem Workshop werden anhand von Videodemonstrationen und Übungen das praktische Vorgehen, die Abläufe der Stunden und organisatorische Fragen abgeklärt.
www.marburgerkonzentrationstraining.de
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Das Marburger Verhaltenstraining (MVT12)
Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
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Wegen des unerwarteten, plötzlichen Todesfalls des Kursleiters Dieter Krowatschek müssen wir leider das Marburger Verhaltenstraining 2011 absagen. Eine nächste Durchführung mit einer anderen Kursleitung aus dem Krowatschek-Team ist auf 1.6./2.6.2012 in Zürich geplant.
online-Anmeldung
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Das Marburger Verhaltenstraining (MVT) ist eine Intervention für sehr lebhafte, motorisch unruhige und impulsive Kinder, die in der Schule als schwierig gelten. Es werden unterschiedliche Bereiche trainiert: Entspannung; Selbsteinschätzung; Selbstbewusstsein; Umgang mit Wut, Konfliktlösungen; Konzentration und Merkfähigkeit.
In dem Workshop werden aus allen Bereichen Experimente und Übungen vorgestellt und eingeübt. Die Stundenabläufe werden präsentiert. Zusätzliche Maßnahmen - wie Ferienaufenthalte - die Elternarbeit und das Training der Lehrkräfte werden ebenfalls berücksichtigt.
Praktische Fragestellungen bilden den letzten Teil des Workshops.
Anhand von Videos werden typische Situationen in einem solchen Training demonstriert und analysiert, vor allem aber steht die Anleitung von Methoden und Übungen in ihrer praktischen Umsetzung im Vordergrund.
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Jungs auf dem Seil
Kurs für Frauen und Männer in Erlebnispädagogik für die Arbeit mit Jungs
(EP12)
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Kinder und Jugendliche bewegen sich gerne in der Natur. Bei gezielten Übungen und Spielformen zeigen sich oft verborgene Ressourcen, mit denen weiter gearbeitet werden kann. Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie mit selbst erbauten Seilbrücken und Slacklines mit wilden Jungs fördernd gearbeitet werden kann.
Kursziele und Kursinhalte
- Wir erläutern den erlebnispädagogischen Hintergrund zu den Übungen.
- Zusammen erbauen wir verschiedene Seilbrücken Slackline-Installationen, die den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.
- Sie wissen, wie eine Slackline gespannt wird und wie mehrere solcher Balancier¬bänder ein begehbares Netz ergeben.
- Sie können mit einfachen Mitteln eine Seilbrücke über einen Graben bauen.
- Sie lernen verschiedene Spiel- und Übungsformen kennen, um gezielt an Themen, die in der Gruppe auftauchen, arbeiten zu können.
Als Überquerender:
- Mutig sein und zu neuen Ufern aufbrechen
- Ängste zulassen und zeigen/äussern
- Unsicherheit erleben und sie aushalten
- Hilfe annehmen
Als Sichernder:
- Vertrauen schenken
- Empathie: was wird gebraucht, wie empfindet der Überquerende mein Verhalten?
- Stark sein - Geborgenheit schenken
- Wo und wie macht es Sinn, meine Körperkraft einzusetzen?
- Individuellen Support und Lob geben: nicht jeder ist und empfindet gleich
- > Nächste Durchführung: Samstag, 22.9.2012, im Zürichbergwald in Zürich, Fr. 220.- (wird bei jeder Witterung durchgeführt)
online-Anmeldung
Kursleitung:
Reto Pfirter, Oberstufenlehrer, Erlebnispädagoge, Leiter eines Time out-Projekts, Erwachsenenbildner, Inhaber der Arbeitsgemeinschaft Natur als Partnerin GmbH.
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Einheimische und zugewanderte Männlichkeiten - Kulturelle Unterschiede, Vorurteile, Ehre und Stolz
Kurs für Frauen und Männer zu interkultureller Bubenarbeit
(IK12)
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Inwiefern stellt die Arbeit mit Buben verschiedener Herkunft eine besondere Herausforderung dar? Manchmal geniessen Lehrkräfte die Arbeit mit Schülern mit Migrationshintergrund, manchmal fühlt man sich ausgeliefert.
Lehrpersonen begegnen Jungs, die eine unklare, unreflektierte Identität (Nationalität, Religion, Geschlecht), zwei bzw. keine Heimat haben und das Spannungsfeld zwischen Kulturen bewältigen müssen. Mit reflektierten kulturellen Kompetenzen und Hintergrundinformationen über herkunftsbedingte Männlichkeitsentwürfe kann die Lehrperson wirksame Strategien im Umgang mit herausfordernden Schülern entwickeln.
Kursziele
- Situation dieser Jungen reflektieren und ihr Verhaltensmuster erkennen
- kulturelle bzw. soziale Männlichkeitsentwürfe reflektieren und hinterfragen
- Handlungsstrategien als Lehrperson entwickeln
- Methoden zur Entwicklung der Ressourcen der Jungen
Kursinhalte
- Schulische und gesellschaftliche Situation der Migrantenjungen
- Selbst- und Fremdbild mit diesen Jungen reflektieren
- Motivation, Familiensituation, Gruppendynamik
- Identität, Ehre, Stolz, Integration
- Fallbeispiele
- > Nächste Durchführung: Zwei Mi.-Nachmittage, 31.10. und 21.11.12 in Olten,
Fr. 180.-
online-Anmeldung
Kursleitung:
Ron Halbright, Pädagoge, Ethonologe, Autor Knabengerechte Koedukation,
Co-Präsident NCBI, Vorstand NWSB
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Flirt, Anmache oder Übergriff?
Videoclips und Unterrichtsmaterialien zu sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen
Kurs für Frauen und Männer zum Einsatz mit der gleichnamigen DVD
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Die erfolgreichen Videoclips eignen sich als Input für die Diskussion zum Thema Gewalt, Sexualität und Grenzen mit Mädchen und Jungen in der Mittel- und Oberstufe, aber auch für Diskussionen im Schulhausteam oder am Elternabend. Der Kurs-Leiter hat an der DVD mitgearbeitet und ist Fachman für geschlechtsspezifische Gewaltprävention bei Mädchen und Jungs.
Die DVD «Flirt, Anmache oder Übergriff?» (Mai 2008) ist seit Nov. 2011 neu wieder erhältlich und kann bei uns für Fr. 25.- bezogen werden. In den von Lu Decurtins konzipierten Videoszenen spielen jugendliche DarstellerInnen Situationen von Grenzverletzungen nach, wie sie in der Schule, auf dem Pausenplatz häufig vorkommen. Zu allen Szenen gibt es Lektionsvorschläge, Übungsanleitungen und Hintergrundinformationen (pdf-Dokumente).
Kursziele:
Die TeilnehmerInnen setzen sich mit sexualisierter Gewalt unter Jugendlichen auseinander und erhalten Anregungen, wie sie mit der DVD «Flirt, Anmache oder Übergriff?» das Thema im Unterricht aufgreifen und bearbeiten können.
Kursinhalte:
Vorstellen DVD
Vorstellen und Einüben von Übungen
Beispiele von Umsetzung an Schulen
Kursleitung:
Lu Decurtins, Sozialpädagoge und Supervisor, Vorstand Netzwerk Schulische Bubenarbeit
- > Nächste Durchführung: vorläufig keine geplant.
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Aufbaukurs "Schulische Bubenarbeit konkret!" für Frauen und Männer (AK11)
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Voraussetzung für diesen Kurs ist die Absolvierung eines unserer beiden Grundkurse!
Ausgehend von den durchwegs positiven Erfahrungen mit dem Grundkurs für Männer bietet das NWSB seit 2003 auch einen vertiefenden und weiterführenden, zweitägigen Aufbaukurs "Bubenarbeit macht Schule!" an.
Dieser Kurs, ursprünglich nur Männer angeboten, wird seit 2005 auch für Frauen angeboten. Wir möchten beiden Geschlechtern ermöglichen, die Thematik der schulischen Bubenarbeit in einem weiterführenden Kurs zu vertiefen.
Ziele des Kurses
Die Teilnehmenden
- sind befähigt, selbstständig Lektionen in Bubenarbeit zu planen und durchzuführen
- sind informiert über neuste Ansätze der Bubenarbeit, kennen die wichtigsten Methoden und Mittel - und wissen sie einzusetzen
- haben Erfahrungen mit Bubenarbeit ausgewertet, reflektiert und neue Ideen erhalten
- haben sich mit ihrer eigenen Geschlechterrolle in Bezug auf ihre Zielgruppe auseinander gesetzt
- haben die wichtigsten Grundlagen erhalten, um das Thema Bubenarbeit in ihrer Schule anzuregen bzw. Bubenprojekte zu initiieren
Methoden
Fachliche Inputs, Gruppenarbeiten, Supervision
Es werden Unterlagen mit Lektionsbeispielen und Arbeitsblättern abgegeben
Kursleitung
Lu Decurtins Sozialpädagoge, Supervisor, Männerberater, Hrsg. Zwischen Teddybär und Supermann und Vom Puppenhaus in die Welt hinaus, Vorstand NWSB
Gisela Roth, schulische Heilpädagogin, Erziehungswissenschaftlerin, freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Kultur, Pädagogik, Buben-/Mädchenarbeit, Vorstand NWSB
- > Die nächste Durchführung ist für Sa. 29.10. & Sa. 26.11. 2011in Olten vorgesehen. (Fr. 500.-) -> Kurs wurde mangels genügender Anzahl Teilnehmenden abgesagt
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No risk no fun?
Kurs zu Projekt- und Beratungskompetenz im Bereich Risikoverhalten bei Jungs und Mädchen
für Männer und Frauen ab Mittelstufe, die Projekte oder Projektwochen zum Thema durchführen wollen
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Kursziele:
Die Teilnehmenden erhalten Fachwissen und Methodenkompetenz zur Durchführung von Lektionen oder Projekttagen und Wochen zum Thema Geschwindigkeit, Risikoverhalten im Strassenverkehr und im Alltag
Inhalte:
Wissen über theoretische Ansätze (Risflecting)
Wissen über Zahlen und Gefährdungen im Bereich Strassenverkehr/Risikoverhalten
Kennen von Methoden und Angeboten im Bereich der Prävention
Erproben von Methoden/Reflexion des eigenen (Risiko-)verhaltens
Methoden:
Inputs
Austausch
(Selbst-)Erfahrung
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten:
Selbststudium von (erhaltenem) weiterführendem Material
Bearbeiten des Themas Risikoverhalten in Klasse/Schulhaus
Vernetzung mit Fachstellen und - Personen
Durchführung von Projektwochen
- > Auf Abruf buchbar.
Auskunft und weiterführende Information:
www.ist-rasen-maennlich.ch, u.urech@nwsb.ch, 079 374 64 74
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No risk no fun?
Schulhausprojekte zur Risikokompetenz
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Angebot:
Um den Lehrpersonen die Umsetzung zu erleichtern, bietet das Projekt
Speed - Ist rasen männlich? folgende, kostenlose* Unterstützung an:
- Durchführung einer Projekt bezogenen Schulinternen Weiterbildung
- Materialien für den Einsatz in Lektionen, Workshops (Lehrmittel mit Lektionsvorschlägen inkl. 2 DVDs, Posterset mit Lektionsvorschlägen, Internet-Selbsttest), Literaturhinweise.
- Einbezug von Eltern
- Adressen von ReferentInnen/Fachpersonen
- Coaching bei der Durchführung
- Einsätze bei Projekttagen/-wochen
Ziele:
Risikokompetenz lernen an Schulen
Den Umgang mit Risiken an der Schule lernen
Ausgangslage:
Die Unfallgefährdung von Jugendlichen im Alter von 13-17 ist überdurchschnittlich hoch. Dies betrifft nebst dem Verkehr auch andere (Freizeit-)Bereiche.
Verkehrserziehung wird an der Oberstufe meist nicht mehr thematisiert. Der Erwerb von Risikokompetenz hat keinen Platz im Lehrplan.
Gender und Risiko sind Entwicklungsthemen, die SchülerInnen im Oberstufenalter interessieren.
Idee:
Um für das Schulhaus eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, ist es wichtig, zentrale Themen auf Schulhausebene anzugehen.
Ein Schulhausprojekt (verschiedene Varianten möglich: Woche/n, Tag/e) bringt alle Lehrpersonen auf einen ähnlichen Stand, lässt ein Thema weitere Fäden ziehen (Eltern, Fachlehrpersonen) und erzielt so eine nachhaltige Wirkung.
Aufbauend auf dem Schulhausprojekt können die Lehrpersonen je nach Bedarf (u.a. mittels den Unterrichtsmaterialien) dem Thema weitere Lektionen widmen.
Das innerhalb des SchiLW angebotene Modell Risflecting ermöglicht es, Risikoverhalten ohne mahnenden Zeigefinger zu reflektieren.
Auf Abruf buchbar.
Auskunft und weiterführende Information:
www.ist-rasen-maennlich.ch, u.urech@nwsb.ch, 079 374 64 74
*Das Angebot wird finanziert vom Fonds für Verkehrssicherheit FVS
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Übersicht aller NWSB-Weiterbildungsangebote 2012 - Broschüre A5 (pdf, 0.5 MB)
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